ChatGPT Work kann genehmigte Dateien, Anwendungen und Browsersitzungen auf dem Computer einer nutzenden Person verwenden, um lokale Aufgaben zu erledigen. Der Zugriff hängt von den Workspace-Berechtigungen, dem bestehenden Kontozugriff der jeweiligen Person, den Betriebssystemberechtigungen, den Genehmigungen für Anwendungen und den unterstützten Geräterichtlinien ab.
Die lokalen Funktionen hängen von der unterstützten Desktop-App, dem Betriebssystem, den Nutzungsberechtigungen des Workspace, den Rollenberechtigungen, der Geräterichtlinie und dem Produkt-Rollout ab.
Sicherheit auf einen Blick
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Lokale Aufgaben werden über die ChatGPT-Desktop-App ausgeführt. Eine gehostete Cloud-Aufgabe wird nicht zur lokalen Aufgabe, wenn du sie in derselben App öffnest.
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Welche Kontrollen für lokales und gehostetes Work verfügbar sind, hängt von der Workspace-Konfiguration und dem Rollout ab.
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Für Dateizugriff, Computernutzung, Browser und verbundene Apps gelten unterschiedliche Berechtigungen und Genehmigungen.
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Wenn in einem Browser oder einer Anwendung bereits eine Anmeldung bei einem Unternehmenssystem besteht, können darüber die Berechtigungen dieses Kontos nutzbar werden.
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Unterstützte Richtlinien für verwaltete Geräte können lokale Funktionen einschränken, ohne die Zugriffskontrollen des Workspace zu ersetzen.
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Daten aus Business-, Enterprise- und Edu-Workspaces, die von den abgedeckten OpenAI-Diensten verarbeitet werden, werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt und standardmäßig nicht zum Training von OpenAI-Modellen verwendet.
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Für lokale Dateien, Aufgabenkontext, Browserdaten, Datensätze in verbundenen Systemen und Audit-Ereignisse können unterschiedliche Regeln zur Speicherung und Aufbewahrung gelten.
Wo lokale Aufgaben ausgeführt werden
Work Lokal greift über die Desktop-App auf dem Computer der nutzenden Person auf genehmigte Ressourcen zu. Work Cloud läuft auf einer von OpenAI verwalteten Infrastruktur, auch wenn es über dieselbe Desktop-App geöffnet wird.
Lokale Dateien können auf dem Gerät bleiben. Relevante Dateiauszüge, Prompts, Screenshots, Browserinhalte oder Tool-Ergebnisse können jedoch an OpenAI-Dienste gesendet werden, um eine Aufgabe zu erledigen. Lokale Ausführung bedeutet nicht, dass die Modellinferenz offline oder ausschließlich auf dem Gerät stattfindet.
Dateien und Gerätezugriff
Eine lokale Aufgabe kann mit Informationen arbeiten, die Nutzende bereitstellen oder zugänglich machen. Dazu gehören unterstützte Dateien, Anwendungsinhalte, Browsersitzungen und autorisierte verbundene Systeme. Der Zugriff hängt von den bestehenden Rechten der jeweiligen Person und den Kontrollen für die betreffende Funktion ab.
Der Zugriff auf lokales Work genehmigt nicht automatisch jede Anwendung, erteilt keine Administrationsrechte und umgeht nicht die Berechtigungen des Kontos, über das auf ein anderes System zugegriffen wird. Eine genehmigte gemeinsame Verbindung kann andere Rechte haben als das persönliche Konto der nutzenden Person.
Für das direkte Lesen und Bearbeiten von Dateien sowie für Shell-Befehle gelten die Sandbox- und Genehmigungseinstellungen der Aufgabe. Die Computernutzung greift über eine genehmigte native Anwendung mit deren Berechtigungen auf Inhalte zu. Eine Beschränkung des direkten Dateizugriffs gilt nicht automatisch auch für Dateien, die die Anwendung öffnen kann.
Computernutzung und Genehmigungen für Anwendungen
Die Workspace-Berechtigungen bestimmen, wer Work Lokal nutzen kann. Administrative Richtlinien können zusätzlich einschränken, welche nativen Anwendungen die Computernutzung bedienen darf und ob Genehmigungen für Anwendungen für künftige Sitzungen gespeichert werden können. Erforderliche Betriebssystemberechtigungen und Genehmigungen für Anwendungen gelten weiterhin. Wenn eine Aufgabe eine Anwendung oder ein angemeldetes Konto nutzt, bestimmen die Berechtigungen dieses Kontos, welche Informationen und Aktionen verfügbar sind.
Wird eine Anwendung durch eine administrative Richtlinie zugelassen, installiert dies weder das erforderliche Plug-in noch erteilt es Betriebssystemberechtigungen oder genehmigt eine Aktion, die noch überprüft werden muss. Unterstützte Kontrollen und Konfigurationsbeispiele findest du unter Verwaltete Kontrollen für Browser und Computernutzung.
Unter macOS erlaubt die Berechtigung „Bildschirmaufnahme“ der Computernutzung, Anwendungsinhalte zu sehen. Die Berechtigung „Bedienungshilfen“ ermöglicht es ihr, zu klicken, zu tippen und zu navigieren. Unterstützte macOS-Aufgaben können im Hintergrund ausgeführt werden. Unter Windows arbeitet die Computernutzung auf dem aktiven, sichtbaren Desktop. Sie kann nicht im Hintergrund ausgeführt werden, während die nutzende Person in derselben Sitzung weiterarbeitet.
Nutzende können eine Aufgabe jederzeit stoppen. Die Computernutzung kann keine Sicherheitsabfragen des Betriebssystems genehmigen, sich nicht mit Administrationsrechten authentifizieren und weder Terminalanwendungen noch ChatGPT selbst automatisieren.
Gesperrte Geräte
Unterstützte macOS-Konfigurationen können optional zulassen, dass eine genehmigte Aufgabe zur Computernutzung nach dem Sperren des Mac weiterläuft. Die Verfügbarkeit hängt von der App-Version, dem Rollout der Funktion, den geltenden Vorgaben und der Berechtigung zur Fernsteuerung ab.
Beim Aktivieren der Nutzung bei gesperrtem Gerät wird ein macOS-Autorisierungs-Plug-in installiert. Es kann den Mac für einen aktiven, vertrauenswürdigen Durchlauf der Computernutzung vorübergehend entsperren. ChatGPT verdeckt während der vorübergehenden Entsperrung alle Bildschirme. Wenn es lokale Tastatur- oder Zeigereingaben erkennt, sperrt es den Mac erneut und setzt das automatische Entsperren aus, bis die nutzende Person ihn manuell entsperrt. Siehe So funktioniert die Nutzung bei gesperrtem Gerät.
Die Administration kann verhindern, dass Nutzende die Nutzung bei gesperrtem Gerät auf verwalteten Macs aktivieren. Diese Vorgabe schaltet die Funktion nicht aus, wenn sie bereits aktiviert ist. Unter Windows erfordert die Computernutzung einen aktiven, entsperrten Desktop. Siehe Einschränkungen für die Nutzung bei gesperrtem Gerät.
Browsersitzungen und bestehende Anmeldungen
Work Lokal erhält nicht automatisch Zugriff auf jeden Browser oder jedes Unternehmenskonto. Der Zugriff hängt vom verwendeten Browser, dem angemeldeten Konto und den für die jeweilige Browsernutzung erforderlichen Genehmigungen ab.
| Art des Browserzugriffs | Sitzung und Sicherheitsgrenze |
|---|---|
| In-App-Browser der Desktop-App | Verwendet ein separates Profil, das vom regulären Browser der nutzenden Person getrennt ist. Nutzende können sich innerhalb dieses Profils anmelden. Auf unterstützten Clients schränken verwaltete Browser-Richtlinien den Zugriff von Agenten auf Websites und die verfügbaren Browserfunktionen ein. Der integrierte Browser kann keine Datei-Uploads automatisieren. |
| Chrome-Erweiterung | Kann mit vorhandenen Tabs und angemeldeten Konten interagieren, wenn die Erweiterung und der Websitezugriff genehmigt sind. Auf unterstützten Clients gelten dieselben verwalteten Browser-Richtlinien für Aktionen, die Agenten über die Erweiterung ausführen. |
| Browserbedienung per Computernutzung | Bedient den Browser als genehmigte native Anwendung und kann bereits angemeldete Konten nutzen. Die Website- und Funktionsrichtlinien der Browserfunktion gelten für diesen Zugriffsweg nicht. Richtlinien für native Anwendungen, Betriebssystemberechtigungen, Genehmigungen für Anwendungen und die Berechtigungen des angemeldeten Kontos gelten weiterhin. |
Unterstützte Browser-Richtlinien können Websitezugriffe, Uploads, Downloads, den Zugriff auf den Browserverlauf und den vollständigen Zugriff auf das Chrome DevTools Protocol (CDP) für das Browser-Debugging einschränken. Die Administration kann außerdem die automatische Prüfung von Genehmigungen, gespeicherte Genehmigungen und die Gültigkeitsdauer von Genehmigungen für Websitezugriffe einschränken. Eine Genehmigung durch Nutzende kann eine administrative Ablehnung nicht außer Kraft setzen. Siehe Verwaltete Browser-Kontrollen.
Ein gehosteter Cloud-Browser ist von den lokalen Browsern der nutzenden Person getrennt und übernimmt deren bestehende Anmeldungen nicht automatisch. Die Anmeldung bei Websites über den Cloud-Browser ist in Enterprise- oder Edu-Workspaces nicht verfügbar.
Apps, Plug-ins und verbundene Konten
Eine verbundene App kann Zugriff auf Informationen oder Aktionen in einem anderen System ermöglichen. Ein Plug-in kann eine App als zugrunde liegendes Tool verwenden. Wird ein Plug-in verfügbar gemacht, aktiviert dies nicht automatisch die erforderliche App, autorisiert kein Konto und erlaubt nicht jede Aktion.
Die Standardeinstellungen für Plug-ins und Apps hängen vom Tarif und davon ab, ob der Workspace neu ist oder bereits besteht. In neuen Enterprise- und Edu-Workspaces ist zunächst eine ausgewählte Gruppe von Apps aktiviert. Diese Standardeinstellungen ändern keine bestehenden Workspace-Einstellungen und gelten nicht für Healthcare-Workspaces. Generell sind neue Plug-ins und Apps in Enterprise und Edu standardmäßig deaktiviert. In Business sind Apps standardmäßig aktiviert. Die Administration kann die Verfügbarkeit ändern. Siehe die aktuellen Standardeinstellungen für Plug-ins und Apps und die Übersicht zu ChatGPT Work.
Bevor eine Aufgabe ein verbundenes System nutzt, prüfe, ob der Workspace die App und alle erforderlichen Plug-ins zulässt, die Verbindung autorisiert ist und das verbundene Konto auf die gewünschten Informationen zugreifen oder die gewünschte Aktion ausführen kann. Einstellungen für den Zugriff ohne Schreibzugriff, erlaubte Aktionen und Bestätigungsanforderungen unterscheiden sich je nach Integration.
Bei Plug-ins, die Browserfunktionen oder Computernutzung bereitstellen, müssen Verfügbarkeit und Installation gesondert geprüft werden. Die Bereitstellung eines Plug-ins setzt weder verwaltete Richtlinien für Browser oder native Anwendungen noch Betriebssystemberechtigungen oder erforderliche Genehmigungen außer Kraft. Plug-ins, die nur für die Desktop-App verfügbar sind, und lokal bereitgestellte Tools können unterschiedliche Installationswege nutzen. Siehe Kontrollen für Plug-ins.
Persönliche und gemeinsame Verbindungen
Eine persönliche Verbindung verwendet die Berechtigungen der verbundenen Person im Quellsystem. Eine gemeinsame oder einem Agenten gehörende Verbindung verwendet die Berechtigungen des verbundenen Kontos. Diese können über die eigenen Zugriffsrechte der nutzenden Person hinausgehen.
Beschränke gemeinsame Konten auf die erforderlichen Daten und Aktionen, grenze den berechtigten Personenkreis ein und wende unterstützte Kontrollen für Aktionen oder Bestätigungen an. Für Datensätze im verbundenen System gelten weiterhin die Berechtigungen und Aufbewahrungsrichtlinien dieses Systems.
Administrativer Zugriff und Richtlinien für verwaltete Geräte
Prüfe die verfügbaren Work-Kontrollen unter Workspace-Einstellungen > Berechtigungen und Rollen. Ob lokales und gehostetes Work als separate Berechtigungen angezeigt werden, hängt von der Workspace-Konfiguration und dem Rollout ab. Weitere Hinweise findest du unter Häufige Fragen zur Work-Administration.
Aktiviere nur die Ausführungsumgebungen, die für die jeweilige Person oder Gruppe genehmigt sind, und prüfe nach Änderungen die tatsächlich wirksamen Zugriffsrechte.
Die Workspace-Berechtigungen bestimmen, wer Work nutzen kann. Die Administration kann außerdem unterstützte Desktop-Funktionen durch verbindliche Vorgaben in requirements.toml einschränken. Je nach Bereitstellung können diese Vorgaben über die vom Workspace verwaltete Konfiguration, eine Konfigurationsdatei auf Systemebene oder unterstützte Tools zur Mobilgeräteverwaltung unter macOS übermittelt werden.
Einzelne Nutzende können verbindliche Vorgaben nicht außer Kraft setzen. Verwaltete Standardwerte legen dagegen anfängliche Einstellungen fest, die Nutzende möglicherweise ändern können. Weder verbindliche Vorgaben noch verwaltete Standardwerte ersetzen Workspace-Rollen oder Betriebssystemberechtigungen.
Unterstützte lokale Clients laden verwaltete Vorgaben beim Laden der Konfiguration. Eine Hintergrundaktualisierung kann neuere, in der Cloud verwaltete Vorgaben für einen späteren Ladevorgang der Konfiguration bereitstellen. Dies allein belegt jedoch nicht, dass eine bestehende Aufgabe die neue Richtlinie verwendet. Änderungen an macOS-MDM-Vorgaben werden beim nächsten Start des Clients eingelesen. Starte nach einer Änderung verwalteter Vorgaben den betreffenden lokalen Client neu und prüfe seine wirksamen Einstellungen, bevor du dich auf die Einschränkung verlässt. Änderungen an Workspace-Berechtigungen können auf andere Weise wirksam werden. Siehe So wenden lokale Clients in der Cloud verwaltete Vorgaben an.
| Verwaltete Einstellung | Sicherheitszweck |
|---|---|
features.computer_use = false | Native Funktionen zur Computernutzung deaktivieren. |
allow_appshots = false | Unterstützte Appshot-Aufnahmen verhindern. |
features.in_app_browser = false | Den integrierten Browser der Desktop-App deaktivieren. |
features.browser_use = false | Unterstützte Browserfunktionen deaktivieren; für die externe Browserfunktion gibt es ein separates Flag. |
features.browser_use_external = false | Die Browsernutzung durch Agenten über unterstützte Browsererweiterungen deaktivieren. |
features.apps = false oder features.plugins = false | Unterstützte verbundene Anwendungen oder Plug-ins einschränken. |
computer_use.allow_locked_computer_use = false | Verhindern, dass Nutzende die Nutzung bei gesperrtem Gerät auf verwalteten Macs aktivieren; eine bereits aktivierte Nutzung bei gesperrtem Gerät wird dadurch nicht deaktiviert. |
Dies sind Beispiele für Einschränkungen, keine Liste standardmäßig aktivierter Funktionen. Wenn eine Funktionsanforderung fehlt, gelten weiterhin die üblichen Client-, Plattform-, Rollout- und Nutzereinstellungen. Die Feature-Flags für die Browser-Funktion, der integrierte Browser-Bereich und die native Computernutzung werden getrennt gesteuert. Prüfe jeden Browser-Zugriffsweg unabhängig.
Welche Einstellungen und Bereitstellungsmethoden verfügbar sind, hängt vom Client, Betriebssystem, Workspace und der Bereitstellungskonfiguration ab. Prüfe die Einschränkungen auf einem repräsentativen verwalteten Gerät. Unterstützte Richtlinieneinstellungen, Konfigurationsbeispiele und Anleitungen zum MDM-Setup findest du unter Verwaltete Konfiguration.
Lokaler Netzwerkzugriff und private Ressourcen
Work Lokal kann über einen Browser, eine native Anwendung, eine verbundene App oder ein anderes unterstütztes Tool auf Unternehmensinformationen zugreifen. Netzwerkkontrollen greifen je nach Zugriffsweg unterschiedlich. Der Zugang zu einem Unternehmens-VPN allein berechtigt eine Aufgabe nicht dazu, eine interne Ressource zu nutzen.
Verwaltete Netzwerkanforderungen und Origin-Richtlinien der Browser-Funktion werden getrennt geprüft. Überprüfe beide auf den eingesetzten App-Versionen und Betriebssystemen, bevor du dich darauf verlässt, dass eine Netzwerkeinschränkung die Browser-Funktion begrenzt. Prüfungen von Browser-Richtlinien bedeuten nicht, dass der Browser-Datenverkehr über den Netzwerkproxy für Befehle geleitet wird. Richtlinien der Browser-Funktion regeln außerdem nicht den Datenverkehr nativer Anwendungen.
Verwaltete Netzwerkanforderungen unter [experimental_network] sind experimentell und können sich ändern. Die Unterstützung für Windows ist eingeschränkt. Teste den konkreten Client und die konkrete Umgebung, bevor du diese Anforderungen auf Personen anwendest, die Windows nutzen. Domainregeln allein aktivieren den verwalteten Proxy nicht. Dafür ist experimental_network.enabled = true erforderlich. Diese Einstellung setzt eine Sandbox, die den Netzwerkzugriff deaktiviert hält, nicht außer Kraft.
Prüfe die Verbindung, das angemeldete Konto, das Ziel und die für den Ablauf erforderliche Aktion. Details zur Konfiguration und zu Plattformbeschränkungen findest du unter Anforderungen an den Netzwerkzugriff.
Datenverarbeitung und Aufbewahrung
Wende die Kontrollen deiner Organisation für Endgeräte, Dateizugriff, Proxys und die Verhinderung von Datenverlust auf das jeweilige Gerät und den jeweiligen Ablauf an. Prüfe, ob diese Kontrollen verhindern können, dass sensible Informationen vor der Verarbeitung in die Aufgabe gelangen. Auditprotokolle und Compliance-Exporte helfen bei der Überwachung und Untersuchung, verhindern aber für sich genommen keine Verarbeitung.
Speicherung und Aufbewahrung hängen von der Informationskategorie und dem Speicherort ab.
| Informationskategorie | Was du prüfen solltest |
|---|---|
| Lokale Gesprächsaufzeichnungen | Wie die Desktop-App lokale Aufzeichnungen speichert, löscht, sichert oder teilt. Gehe nicht davon aus, dass die Aufbewahrungseinstellungen für gehostete Gespräche für jedes lokale Artefakt gelten. |
| Lokale Dateien und generierte Ausgaben | Speicherung auf dem Gerät, Endgeräterichtlinie, von Nutzenden autorisierte Uploads, externe Freigaben und separat gespeicherte Kopien. |
| Prompts, Dateiauszüge und Anwendungskontext | Inhalte, die einem Modell oder Dienst bereitgestellt werden, geltende Workspace-Bedingungen und der tatsächliche Datenfluss im Ablauf. |
| Stimme und Appshots | Mikrofoneingaben, Screenshots des Fensters im Vordergrund, zugänglicher Anwendungstext, lokale Sitzungsspeicherung und alle als Aufgabenkontext übermittelten Inhalte. |
| Browserdaten | Das verwendete Browserprofil, bestehende Anmeldungen, Browserverlauf, Downloads, Website-Genehmigungen und separat gespeicherte Aufgabeninhalte. |
| Aufzeichnungen verbundener Systeme | Berechtigungen und Aufbewahrung im Quellsystem, die Identität des verbundenen Kontos und alle Informationen, die separat im Gespräch oder an einem anderen Ziel gespeichert werden. |
| Compliance- und Aktivitätsaufzeichnungen | Welche Ereignisse von Work Lokal für den Workspace verfügbar sind, die unterstützte Integration und die Aufbewahrungsrichtlinie des empfangenden Systems. |
Bei unterstützten Business-, Enterprise- und Edu-Workspaces werden Geschäftsdaten, die von den abgedeckten OpenAI-Diensten verarbeitet werden, bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt. Sie werden standardmäßig nicht zum Trainieren oder Verbessern von OpenAI-Modellen verwendet. Diese Schutzmaßnahmen bedeuten nicht, dass OpenAI jede Datei auf dem Gerät, jede Drittanbieteranwendung, jedes Browserprofil oder jede Aufzeichnung im Quellsystem kontrolliert.
Übertrage eine Aufbewahrungsfrist für gehostete Gespräche, temporäre Uploads oder Compliance-Protokolle nicht auf lokale Aufzeichnungen, ohne zu bestätigen, dass sie für die jeweilige Datenkategorie gilt.
Nachvollziehbarkeit für Audits und Compliance
Welche Berichte verfügbar sind, hängt vom Workspace-Tarif, der genutzten Produktoberfläche, dem Ereignis, der verbundenen Anwendung und der eingesetzten Konfiguration ab. Prüfe, welche Aktivitäten von Work Lokal erfasst werden, bevor du dich bei der Reaktion auf Sicherheitsvorfälle oder bei regulatorischen Prüfungen auf einen Workspace-Export verlässt.
In unterstützten Versionen kann die Browser-Funktion OpenTelemetry-Ereignisse für Prüfungen zulässiger Funktionen ausgeben, darunter Website-Zugriffe, Uploads und Downloads. Diese Ereignisse erfassen die Entscheidung und deren Quelle sowie Richtliniendetails, sofern verfügbar. Die Quelle der Entscheidung kann unbekannt sein. Wenn der Export konfiguriert ist, werden diese Ereignisse zusammen mit anderen Telemetriedaten der lokalen Laufzeit an den OpenTelemetry-Endpunkt der Kundenorganisation gesendet.
Der OpenTelemetry-Export ist von den Aufzeichnungen der Compliance API getrennt und muss unabhängig konfiguriert werden. Diese Ereignisse bilden kein vollständiges Protokoll aller Aktionen im Browser oder in nativen Apps. Siehe OpenTelemetry-Konfiguration.
Prüfe, ob die betreffenden Systeme die Aufgabenidentität, unterstützte Prompts und Antworten, Aufrufe verbundener Apps, Browser-Genehmigungen, Anwendungsaktionen, lokale Dateiaktivitäten oder Endgeräteereignisse erfassen. Aufzeichnungen aus Quellsystemen und von Geräten können andere Einblicke liefern als Aufzeichnungen aus dem ChatGPT-Workspace.
OpenAI speichert kein separates vollständiges Protokoll der Chrome-Aktionen, die über die Erweiterung ausgeführt werden. Gehe nicht davon aus, dass jede lokale Dateioperation, jeder Screenshot, jede Browser-Aktion, jede Genehmigung oder jede externe Änderung in der Compliance API erscheint.
Beginne mit einer genehmigten Aufgabe
Beginne mit einer kleinen Gruppe auf verwalteten Geräten und wähle eine genehmigte Aufgabe aus, etwa den Vergleich ausgewählter Finanzarbeitsmappen. Prüfe den Work-Zugriff jeder Person und stelle nur die Dateien, Anwendungen, Browsersitzungen oder verbundenen Konten bereit, die für die Aufgabe erforderlich sind.
Prüfe, ob genehmigte Aktionen funktionieren, eingeschränkte Aktionen blockiert werden und die verfügbaren Aufzeichnungen deine Anforderungen an die Überwachung erfüllen. Lass eine Person aus der Nutzergruppe die Ergebnisse und alle externen Änderungen überprüfen, bevor du den Zugriff erweiterst.